• Home
  • Blog
  • Aktuelles
  • Themen
  • Kontakt

Mineral Goethit

admin | 21. Juni 2010

Nach der Sommerpause spricht am 16.09.2010 im Rahmen des “Siegener Froums” Prof. Lothar Ehrlich, Weimar, zu dem Thema J.W.v. Goethes Reise im Lahntal (1814-15) und die Umbenennung des Minerals Pyrosiderit in Goethit.

Johann Wolfgang von Goethe lernte in der Zeit von 1814-1815, während einer Kur in Wiesbaden, Bergrat Christoph Ludwig Wilhelm Cramer kennen und studierte intensiv dessen Mineraliensammlung. 1815 bereiste Goethe mit Bergrat Cramer das Lahntal und besuchte mit ihm einige Bergwerke. Anschließend reiste er von Limburg lahnabwärts nach Köln weiter. Am 29. und 30. Juli kehrte er von Köln über Ems nach Nassau zurück, um dort den Freiherrn vom Stein zu treffen.

Diese Reise sollte im Zusammenhang mit dem Mineral Pyrosiderit ( Rubinglimmer) stehen, das ihm die Herren C.H. Achenbach und J.D. Engels aus Siegen persönlich in Nassau bzw. Wiesbaden überbrachten und ihm zu Ehren – nachdem er sein ausdrücklichen Einverständnis erklärt hatte – fortan als “Goethit” bezeichnet werden durfte. In diesem Vortrag wird geklärt, ob Goethe jemals als evtl. zuständiger Bergmeister für die Bergbauregion im Fürstentum Siegen während der napoleonischen Zeit in Frage kam und ob eine Reise von Dillenburg nach Siegen zustande kam.

Kommentare
1 Kommentar »
Kategorien
Aktuelles, Vorträge
Tags
Bergbau, Christoph Ludwig Wilhelm Cramer, Dillenburg, Goethe, Mineralien
RSS Kommentare RSS Kommentare

Schiffbarmachung der Sieg

admin | 9. Juni 2010

Die Schiffbarmachung der Sieg – Vortrag im KrönchenCenter

Im Rahmen der Vortragsreihe „Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ wird der Regionalhistoriker Dr. Thomas A. Bartolosch am kommenden Donnerstag, den 17. Juni 2010 im KrönchenCenter (Markt 25 in Siegen) über „Pläne zur Schiffbarmachung der Sieg um 1800“ referieren. Dabei wird er jüngste Quellenfunde zur Regionalgeschichte des Siegerlandes zu einem bislang kaum erforschten Aspekt Siegerländer Verkehrs- und Wirtschaftsgeschichte vorstellen. Es handelt sich um Quellen, die sich im Stadtarchiv Siegen befinden und auf die der Referent von Uwe Bronnert aus Kirchen aufmerksam gemacht wurde.

Bereits um 1780 dachten Zeitgenossen ernsthaft über eine Schiffbarmachung des Flusses ab Wissen/Sieg nach, was auch der Wirtschaft der Region an der oberen Sieg Standortvorteile gebracht hätte. Ein Assessor Engelhardt war in jener Zeit treibende Kraft. In den Jahren 1819/20 diskutierten Wirtschaftspionier Friedrich Harkort aus Hagen, Hütteninspektor Merttens aus Wissen und ein englischer Mechaniker namens James W. Thomas, damals ansässig in Düsseldorf, in Briefen Pläne zur Schiffbarmachung oder Kanalisierung der Sieg ab Siegen. Dabei standen vor allem die ökonomischen Auswirkungen eines solchen Projekts auf das regionale Montangewerbe im Vordergrund, wobei der schwedische und der englische Kanalbau Anlass zu den Überlegungen gaben.

Der Referent Dr. Thomas A. Bartolosch, geboren 1956, aufgewachsen und wieder wohnhaft in Betzdorf/Sieg, ist Historiker und Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Siegen mit Arbeitsschwerpunkten in der regionalen Wirtschafts-, Sozial- und Zeitgeschichte sowie der Didaktik der Geschichte. Er ist bekannt geworden durch zahlreiche Publikationen und Ausstellungen zur regionalen Geschichte.

Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 17.06.2010, um 19.30 Uhr im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter, Markt 25, Siegen. Der Eintrittspreis beträgt 3,00 Euro.

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Aktuelles, Siegener Forum
RSS Kommentare RSS Kommentare

Schule und Elternhaus

admin | 9. Juni 2010

Schule und Elternhaus (1924-1938)

Biographie einer illustrierten Publikumszeitschrift

Alexander Hesse

Niemand weiß, welche Schätze die Siegerländer Geschichte noch für die Nachwelt bereithält. Mit einem ganz besonderen, neu entdeckten Kleinod, der Zeitschrift Schule und Elternhaus, befasst sich ein Manuskript (mit zahlreichen Illustrationen), das Alexander Hesse, Mitglied der Geschichtswerkstatt, nach mehrjähriger Recherche fertiggestellt hat.

Schule und Elternhaus, in Siegen gegründet und angetreten, die Visionen der Reformpädagogik unters Volk zu bringen, entwickelte sich mit 100.000 Abonnenten zum größten Periodikum seiner Art in der Weimarer Republik. Der Autor rekonstruiert den rasanten Aufschwung der Zeitschrift, die Rückschläge der Großen Depression, die „Gleichschaltung“, den schleichenden Niedergang und das Ende. Er skizziert das Konzept, dem die Zeitschrift folgte, die Themen, die sie aufwarf, und die Meinungen, die sie vertrat. Es fragt nach Layout, Druck, Marketing, Absatz und Leserschaft. Und er widmet sich den beteiligten Akteuren, den Eigentümern, Schriftleitern und Autoren, besonders den beiden Hauptfiguren: Initiator war Hugo C. Jüngst (1871-1942), Schriftsteller und Journalist, in Essen geboren, der Vater stammte aus Hilchenbach; er „erfand“ Schule und Elternhaus, verlieh dem Blatt Profil und besorgte erst in Hagen, dann in der „Zeitungsstadt“ Berlin die Redaktionsarbeit; 1933 musste er zurücktreten. Finanzier und Verleger war Josef Balogh (1880-1964), Inhaber eines Pressehandels in Siegen, dazu bekennender Republikaner und Pazifist; er steuerte den Vertrieb von Schule und Elternhaus in einer Zeit, die Kioske, Trafiken oder Bahnhofspavillons noch kaum kannte.

Das Portrait der Siegener Halbmonatsschrift für Eltern und Erzieher (so der Untertitel) als Buch zu publizieren, hat sich indes als unrealistisch erwiesen. Das Problem liegt weniger darin, einen Verlag zu finden (edition lumiére, Bremen) als einen Druckkostenzuschuss zu beschaffen. Stiftungen, so lehrt die Erfahrung, lehnen Gesuche von Antragstellern, die ihnen nicht verbunden sind, ohne Prüfung ab; und ein Interesse in der Region ist nicht erkennbar.

Nachtrag April 2012: Das Manuskript ist inzwischen als Buch erschienen.

Alexander Hesse, “Schule und Elternhaus” (1924-1938). Porträt einer illustrierten Ratgeber-, Unterhaltungs- und Versicherungszeitschrift, Bremen: edition lumière 2011

 

 

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Aktuelles, Lokalgeschichte
RSS Kommentare RSS Kommentare

Flick

admin | 26. Mai 2010

Bei Arte ist heute (26.5.2010)  ab 20.15 Uhr ein zweiteiliges Dokudrama zu Friedrich Flick zu sehen.

Beide Teile werden später auch in der ARD gesendet:

Teil I am 31.5.2010, um 21.00 Uhr,

Teil II am 7. Juni 2010, um 21.00.

Auf zeitgeschichte-online.de kann auch ein Interview mit dem Regisseur und Drehbuchator Thomas Fischer angehört werden.

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Aktuelles
RSS Kommentare RSS Kommentare

Martinikirchhof um 1700

admin | 15. Mai 2010

Vortrag im KrönchenCenter – “Gemeinsam getrennt. Der Martinikirchhof um 1700″

Foto Robert Ionescu

Im Rahmen des „Siegener Forums – Vorträge und Diskussionen nicht nur zur regionalen Geschichte“ (Donnerstag, 20.05.2010 um 19.30 Uhr im Stadtarchiv, KrönchenCenter) stellt Philipp Dotschev den ältesten Siegener Bestattungsplatz, den Martini-Kirchhof, vor.

Der Westfälische Frieden von 1648 setzte einen Schlusspunkt unter jahrzehntelange Glaubenskriege, die Mitteleuropa an den Rand des Abgrunds gebracht hatten, hinterließ aber ein konfessionell gespaltenes Land. Das Neben- und Miteinander katholischer, lutherischer und reformierter Fürsten und Territorien zeigte sich nicht nur in der buntgescheckten Landkarte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, sondern auch in der ebenso komplizierten wie störanfälligen Reichsverfassung.

Diese Situation spiegelte sich im konfessionell gespaltenen Fürstentum Nassau-Siegen wie unter einem Brennglas wieder. Das gilt insbesondere für den Hauptort, dem gleichzeitigen Sitz der im Oberen Schloss residierenden katholischen wie auch der im Unteren Schloss residierenden evangelisch-reformierten Linie des Hauses Nassau-Siegen.

Im städtischen Alltag gab es neben Trennendem aber auch Orte, die von evangelischen und katholischen Bürgern gemeinschaftlich genutzt wurden. Dazu gehörte vor allem der gemeinsame Bestattungsplatz, der Kirchhof der Martinikirche. Vor diesem Hintergrund möchte der Vortrag vom Martinikirchhof und seiner unmittelbaren Umgebung als einem Ort der Begegnung erzählen: Begegnung zwischen Lebenden und Toten, Profanem und Heiligem, Herrschern und Untertanen, Klerus und Gemeinde, Katholiken und Protestanten. Der Schwerpunkt wird dabei auf der Zeit von der Mitte des 17. bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts liegen.

Der Referent Philipp Dotschev (Jahrgang 1975) war nach dem Studium der Geschichte und Geographie in Münster und der Ausbildung zum Lehrer u.a. Stipendiat am Graduiertenkolleg der Universität Münster. Seit 2009 ist er Lehrer am Siegerlandkolleg in Siegen.

Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 20.05.2010, um 19.30 Uhr im Gruppenarbeitsraum des Stadtarchivs im KrönchenCenter, Markt 25, Siegen. Der Eintrittspreis beträgt 3,00 Euro.

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Siegener Forum, Vorträge
RSS Kommentare RSS Kommentare

Sonderband 2010 erschienen

admin | 14. Mai 2010

Der Sonderband 2010 ist bereits vor geraumer Zeit erschienen.

Thematisch widmet sich der Band der Lokalgeschichte Weidenaus und ist der Beitrag der VHS-Gruppe “Ortschronik Weidenau” zum 675-jährigen Ortsjubiläum 2008.

Ein kleine Restauflage wird noch über das Stadtarchiv Siegen zum Preis von 20,00 € vertrieben.

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Aktuelles, Lokalgeschichte
RSS Kommentare RSS Kommentare

Jahrbuch 13 / 14

admin | 9. April 2010

Der Vorstand der Geschichtswerkstatt Siegen e.V., Dr. Bernd D. Plaum und Ludwig Burwitz, präsentiert den druckfrischen Bd. 13/14 der “Siegener Beiträge”.

Mitglieder der Geschichtswerkstatt mögen den Band im Stadtarchiv abholen.

Vorstand Geschichtswerkstatt

Kommentare
Keine Kommentare »
Kategorien
Aktuelles
RSS Kommentare RSS Kommentare

Next Entries »

Archive

  • Dezember 2011
  • November 2011
  • Oktober 2011
  • September 2011
  • Juni 2011
  • Mai 2011
  • April 2011
  • Januar 2011
  • Dezember 2010
  • November 2010
  • September 2010
  • August 2010
  • Juni 2010
  • Mai 2010
  • April 2010

Letzte Artikel

  • Siegener Forum – Vorträge und Diskussionen
  • Siegener Beiträge 16, 2011
  • Adelsgeschichte
  • Nassau, Siegen und die Niederlande
  • Das Siegerland zur Zeit der Kelten

Letzte Kommentare

  • Peter Kunzmann bei Mineral Goethit

Schlagwörter

Aachen Adel Apollokino Architektur Ausgrabungen Bergbau Buch Christoph Ludwig Wilhelm Cramer Denkmäler Dillenburg Domschatz Eisenbahn Friedrich Flender Goethe Hainer Stollen Heinrich Goedecke Karl der Große Kelten Klara Juliana Landrat Martinikirche Mineralien Nassau Nassau-Hadamar Nassau-Siegen Nationalsozialismus Niederlande Pogrom 1938 Region Schauspieler Siegen Siegerland Strafprozess Theater Vergangenheitsbewältigung Vertriebene vorrömische Eisenzeit Wilhelm Hyazinth

Geschichte in Siegen-Wittgenstein

  • Genealogie im Siegerland
  • Siegerlandmuseum
  • Technikmuseum Freudenberg
rss RSS Kommentare valid xhtml 1.1 design by jide powered by Wordpress get firefox